AGORÁ - Kunstlied meets Poetry Slam

"Was zunächst als Clash der Welten im Battle-Gewand daherkommt, ist am Ende der Zauber vielfältiger, berührender, beeindruckender und inspirierender Klangrede. Das Lied mit der Patina vergangener Zeiten wirkt erfrischt und verjüngt im Spiegel des Poetry Slams, der mal lapidar hingeworfen, manchmal ratternd, mal wogend im Singsang eine neue musikalische Dimensionierung durch die Lieder erlebt. Unbedingt mehr mutige Performanceprojekte wie dieses!!"

Andrea Tober

 

"Agorá verbindet klassische Kunstlieder mit den neuesten Schöpfungen zeitgenössischer Slam-Poet(inn)en, beides auf mitreißend hohem Niveau und mit wohldurchdachtem, doch zugleich erfrischend spontan erscheinendem Konzept. Allen Liebhabern von Lied und Poesie sei dieser ganz besondere Abend nachdrücklich ans Herz gelegt und es ist zugleich recht vielen Kulturveranstaltern zu wünschen, daß es ihnen gelingen möge, eine der kommenden Veranstaltungen von “Agorà” in ihrem Kulturprogramm zu präsentieren."

Wolfram Rieger

 

info

Bei AGORÁ-KUNSTLIED MEETS POETRY SLAM treffen klassische Kunstlieder außerhalb der etablierten Konzertsäle auf moderne Slam-Poetry, altehrwürdige Texte auf neue Poesie, romantisches Liedgut auf zeitgenössische Kompositionen und gesprochener Text auf gesungene und gespielte Musik. Dabei bezieht das Format das Publikum mit ein und bietet somit spielerisch Zugang zu den unterschiedlichen Genres, baut nicht zuletzt eine Brücke für junge Menschen zur klassischen Musik.

 

Das Publikum hört abwechselnd Slamtexte und thematisch passende Kunstlieder. Hierbei werden Grenzen übertreten und dekonstruiert, zwischen den Genres, aber auch innerhalb der beiden Kunstformen und Neues entsteht: Kunstlieder und Texte können einander ins Wort fallen, sich kontrastieren oder ergänzen und somit neue Kontexte und Wahrnehmungsräume eröffnen. Die Künstler:innen selbst kämpfen im spielerischen Wettbewerb um die Gunst des Publikums für beide Kunstformen gleichermaßen. Denn es mag sich der Sprachgebrauch über die Jahrhunderte verändert haben – die Themen, die uns Menschen bewegen und zu Komposition und Dichtung antreiben, sind heute wie damals dieselben.

 

Eine Agorá war im antiken Griechenland der zentrale Ort der Versammlung, der Künste und des Austauschs - für alle zugänglich und von großer Bedeutung für das Miteinander. Die Zusammenkunft verschiedener Menschen und Genres und ein Ort des kreativen Austauschs auf und vor der Bühne soll auch bei AGORÁ - KUNSTLIED MEETS POETRY SLAM geschaffen werden. Ein Abend voll Musik und Poesie, der gekonnt eine Brücke zwischen Altbewährtem und Neuerzähltem schlägt, neue Denkanstöße gibt und Platz für Diskussionen lässt.

 

 Idee & Konzept: Marlene Heiß und Fee Brembeck

>> Agorá bei betterconcerts.org

>>  Agorá bei der Agentur musicaetcetera

 >> Agorá bei Facebook & Instagram

    

Dieses Konzertformat wurde beim Internationalen Kammermusikwettbewerb 'Franz Schubert und die Musik der Moderne' 2018 mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

 


Termine

  10.04.2022 SCHWARTZSCHE VILLA BERLIN

27.11.2021 NORDLIED FESTIVAL HAMBURG

11.08.2020 DAVOS FESTIVAL (CH)

28.02.2020 FABRIKTHEATER MOABIT BERLIN

 06.12.2019 BRUX FREIES THEATER INNSBRUCK (A)

31.05.2019 RHONEFESTIVAL FÜR LIEDKUNST (CH)

 30.03.2019 THEATER IM DELPHI BERLIN

 

unsere künstler*innen

 Juliana Zara, Marine Madelin, Changbo Wang, Diogo Mendes, Loredana Catalano, Anna Katharina Tonauer, Paul Schweinester, Mayan Rachel Goldenfeld, Jeeyoung Lim, Laura Binggeli, Yves Brühwiler, Pia Davila, Frederic Jost, Henrike Henoch, Sonja Isabel Reuter

 

Jule Eckert, Jessy James Lafleur, Noah Klaus, Micha Ebelin, Kilian Ziegler, Phibi Reichling, Hierkönntenmein Namestehen, Emil Kaschka, Josefine Berkholz, Temye Tesfu, Gina Walter, Mona Harry, David Friedrich, Victoria Helene Bergemann, Dominik Erhard

 

pressestimmen

  "Kunstlied meets Poetry Slam - das war eine ganz fantastische Veranstaltung, wo Poetry Slam überging in das ganz ernste Lied".

"Kultur heute", Deutschlandfunk Kultur 15.8.2020

 

"Bewegend stimmen sie „Bella ciao“ an und appellieren mit ihren letzten beiden Texten für politische Reflexion, die über einen liberalen Konsens hinausweist, sich wirklich mit Problemen auseinandersetzt, auch und besonders mit jenen der Ausgrenzung. Ohne altklug den Zeigefinger zu erheben kommt Emphase und Energie auf, ganz wie sie das Kunstlied so authentisch zu erzeugen vermag. Geradezu dialektisch widmet sich der konträre musikalische Abschluss unabgesprochen dem Begriff der Heimat. Wie mit jenem Vorlauf die Zeile „Ich bin ein fremder überall” aus Schuberts „Wanderer” berührt, entzieht sich wörtlicher Beschreibung. Als kämen die alten Weisen um kollegial zu verbessern, was schon gut gesagt war – ein Korrektiv aus historischen Erfahrungen, um nicht die gleichen Fehler zu begehen, nicht die gleichen Vernachlässigungen zu tätigen. Ein Sieg der Musik. Nicht gegen, sondern mit dem Wort."

  "Zusammen gehört", nmz, 06.03.2020

 

"Das Davoser Konzert zeigte: es geht, und es macht Spass, und so konnte das Konzept (...)  mühelos ein durchaus traditionelles Konzertpublikum überzeugen und einen Abend lang fesseln."

musikundtheater.ch, 13.08.2020

 

"Ein doch vorwiegend älteres Publikum, das eher dem Stammpublikum klassischer Konzerte zuzuordnen war, ließ sich voll und ganz auf den (...) musikalisch-literarischen Wettbewerb ein. Die Texte waren voll subtilen Witz und ausufernder Fantasie - einfach herrlich amüsant. Dem stand aber die Performance der Liedkünstler in nichts nach."

"Lieder, die Brücken schlagen", Walliser Bote, 03.06.2019

medien


30.03.2019, Theater im Delphi Berlin

mit Juliana Zara, Marine Madelin, Changbo Wang, Diogo Mendes, Jule Eckert, Jessy James Lafleur, Noah Klaus,  Micha Ebeling, Marlene Heiß und Fee Brembeck

 27.11.2021, Resonanzraum Hamburg / NORDLIED Festival

mit Frederic Jost, Pia Davila, Mona Harry, David Friedrich, Marlene Heiß und Fee Brembeck

10.04.2022, Schwartzsche Villa Berlin Steglitz

mit Henrike Henoch, Sonja Isabel Reuter, Vicoria Helene Bergemann, Dominik Erhard, Marlene Heiß und Fee Brembeck